Wann solltest du dieses Tool benutzen?
Wenn ein STL/3MF-Modell auf ein Zielmaß, einen Maßstab oder einen verfügbaren Bauraum gebracht werden soll – inklusive Fit-Check und einheitlicher Skalierung.
Modelle auf ein Zielmaß skalieren, Prozent und Maßstab umrechnen, neue X/Y/Z-Abmessungen berechnen und prüfen, wie groß ein Modell maximal in deinen Bauraum passt.
Ideal, wenn ein bestimmtes Teil oder eine Figur exakt eine gewünschte Größe erreichen soll.
Berechnet die neue Bounding Box. Optional kannst du X, Y und Z bewusst unterschiedlich skalieren.
Für Figuren, Miniaturen, Dioramen und Modelle: z. B. von 1:6 auf 1:10 oder von 1:12 auf 1:8.
Berechnet die maximal mögliche uniforme Skalierung und prüft automatisch alle sechs X/Y/Z-Ausrichtungen der Bounding Box. Zusätzliche Reserven können z. B. für Brim, Prime Tower oder bekannte Ausschlusszonen abgezogen werden.
Uniformes Skalieren verändert X, Y und Z im selben Verhältnis. Der geometrische Volumenfaktor wächst dabei mit der dritten Potenz: 150 % entsprechen theoretisch 3,375× Volumen. Der reale Filamentverbrauch eines FDM-Drucks folgt diesem Wert jedoch nicht exakt, weil Wandstärke, Infill, Top-/Bottom-Layer und Support nicht einfach proportional mitwachsen.
Der Fit-Modus testet rechtwinklige Achsentauschungen. Die zusätzlichen X/Y/Z-Reserven helfen, bekannte Platzbedarfe grob abzuziehen. Der Check ersetzt trotzdem keine Slicer-Prüfung für diagonal gekippte Modelle, dynamischen Druckkopf-Freiraum oder komplexe Ausschlusszonen.
Unterschiedliche X/Y/Z-Prozentwerte können für Kostüme, Formen oder gezielte Toleranzkorrekturen praktisch sein, verändern aber Proportionen, Bohrungen, Wandstärken und mechanische Passungen.
Wenn das CAD-Maß stimmt, der Druck aber systematisch kleiner/größer wird oder Bohrungen nicht passen, nutze den Maßhaltigkeits- & Schrumpfungsrechner statt das Modell blind global zu skalieren.
Ein gutes Ergebnis beginnt mit der richtigen Fragestellung. Diese Hinweise erklären, wofür das Tool gedacht ist, wie du die Ausgabe interpretierst und wo eine Berechnung bewusst nur eine Näherung sein kann.
Wenn ein STL/3MF-Modell auf ein Zielmaß, einen Maßstab oder einen verfügbaren Bauraum gebracht werden soll – inklusive Fit-Check und einheitlicher Skalierung.
Originalmaße bzw. Bounding Box eintragen und den passenden Modus wählen: Zielmaß, Prozent/Faktor, Maßstab oder Bauraum. Bei Passungen danach unbedingt reales Druckmaß und notwendiges Spiel berücksichtigen.
Skalieren verändert nicht automatisch konstruktive Toleranzen. Bohrungen, Schnapphaken, Wandstärken und Gewinde können nach starker Skalierung funktional unpassend werden.
100 % entspricht Faktor 1,0. 50 % entspricht 0,5 und 200 % entspricht 2,0. Beide beschreiben dieselbe uniforme Skalierung in anderer Schreibweise.
Geometrisch ja, praktisch sollte Sicherheitsabstand für Brim, Bewegungen, Druckplattenrand und reale Maschinenreserven bleiben. Der Fit-Modus bietet deshalb einen Sicherheitsrand.
Toleranzen skalieren mit. Ein konstruiertes Spiel von 0,2 mm wird bei 50 % nur noch 0,1 mm. Zusätzlich bleiben Druckerabweichungen und Materialschrumpfung nicht proportional zum Modellmaß.
Nur bewusst. Nicht-uniforme Skalierung verändert Proportionen, Winkel und oft auch Passungen. Für reine Größenänderungen ist uniforme Skalierung meist die sichere Wahl.
Die Tools liefern Orientierung und Berechnungen aus deinen Eingaben. Für sicherheitskritische, elektrische oder hoch belastete Bauteile sind zusätzliche Prüfungen erforderlich.
Fehlt eine Funktion, ist eine Erklärung unklar oder passt ein Ergebnis in deinem Fall nicht? Schick uns deinen Vorschlag.